Schlafmedizinisches Zentrum mit Schlaflabor

Therapiemöglichkeiten für einen erholsamen Schlaf

Die Behandlungsmöglichkeiten bei Schlafstörungen sind unterschiedlich und erfolgen individuell je nach Krankheitsbild.

Abhilfe schafft bei Atmungsstörungen im Schlaf eine kontinuierliche Sauerstoffzufuhr. In der zweiten Nacht im Schlaflabor atmet der Patient über eine Nasenmaske, wodurch die Atemwege durch einen leichten Überdruck offen gehalten werden. Dabei stellen die Schlafmediziner fest, ob die Therapie die Schlafstörungen beseitigt und welcher Druck für einen wieder erholsamen Schlaf des Patienten erforderlich ist. Viele Patienten können in dieser Nacht das erste Mal seit Monaten wieder störungsfrei durchschlafen. Mit dem individuell angepassten Gerät zur Überdruckbeatmung werden die Patienten anschließend entlassen. Oft müssen sie allerdings ihr ganzes Leben mit der Überdruckbeatmungsmethode behandelt werden.

Bei nächtlichen Atempausen ist der Einsatz eines so genannten CPAP-Gerätes sehr erfolgreich. Über eine Maske wird dem Schläfer kontinuierlich ein leichter Luftstrom mit Überdruck in die Nase geblasen und damit die oberen Atemwege offen gehalten. Im Atemzentrum stellen wir die Geräte und Masken ausführlich vor und üben mit den Betroffenen das Atmen und die Handhabung.

Bei leichten Atemstörungen reicht oft die Vermeidung der Rückenlage durch den Ballrucksack aus. Patienten, die unter unruhigen Beinen (Restless Legs) leiden, hilft eine medikamentöse Therapie.

In unserem Atemzentrum erhalten Sie eine zuverlässige und kompetente Betreuung und werden mit dem Beatmungsgerät vertraut gemacht.

Mit der nächtlichen Beatmungstherapie lässt sich Schlafapnoe in den meisten Fällen erfolgreich behandeln. Allerdings erfordert die Gewöhnung an den Umgang mit Beatmungsgeräten eine gewisse Zeit. Doch wenn Sie sich erst einmal daran gewöhnt haben, werden Sie auf die Vorteile, die diese Therapiemethode für Ihren Schlaf und Ihre Gesundheit mit sich bringt, nicht mehr verzichten wollen.

Falls die Symptome der Schlafapnoe anhalten oder wiederkehren, sollten Sie sich mit Ihrem Hausarzt bzw. mit uns in Verbindung setzen.