Zu den Inhalten springen
24.05.2017
, Stuttgart
Die perfekte Kombination von zwei Fachgebieten
Im Herzen Stuttgarts sorgt das Pneumologisch-Neurologische Zentrum mit erstklassiger ambulanter Versorgung und wohnlichem Ambiente für das Wohlergehen der Patienten

“Wann kann ich als Patient zur Behandlung ins Pneumologisch-Neurologische Zentrum?“  Um eine Antwort auf diese und viele weiteren Fragen zu erhalten, stellen die Fachärzte Herr Hofmann und Frau MUDr. Tyuchova ihre Fachabteilungen vor, berichten über die Besonderheiten ihres medizinischen Versorgungszentrums und gehen auf bestehende Synergien ein.

Was ist das PNZ und wofür steht die Abkürzung?

Das PNZ steht für die Abkürzung, Pneumologisch-Neurologisches-Zentrum und ist ein Medizinisches Versorgungszentrum am Krankenhaus vom Roten Kreuz Bad Cannstatt GmbH.

Die seit 2008 existierende Praxis setzt sich aus dem schlafmedizinischen Zentrum Stuttgart mit einem modernen Schlaflabor sowie der Abteilung für Neurologie zusammen.

Herr Hofmann, Sie sind ärztlicher Leiter des Schlafmedizinischen Zentrums, was kann man sich unter einen Schlaflabor vorstellen und was wird hier genau gemacht?

Herr Hofmann: Im Schlafmedizinischen Zentrum erfolgt die Behandlung von Patienten mit Schlafstörungen. Überwiegend sind dies Patienten mit schlafbezogenen Atmungsstörungen. Die Versorgung erfolgt  ambulant in einem 10-Betten Schlaflabor in den Praxisräumen und auch mit Diagnosesystemen für den Heimgebrauch. Diese Patienten fallen einerseits durch Minderung der Tagesvigilanz auf oder sind mit häufigen Begleiterkrankungen eines gestörten Schlafes verknüpft.

Mit allen neuen Patienten erfolgt eine ausführliche Anamnese zum Schlaf und vorhandenen Erkrankungen. Eine körperliche Untersuchung ist ebenfalls ein Bestandteil. Zur Klärung einer Verdachtsdiagnose werden mit den Patienten zwei Untersuchungsnächte im Schlaflabor geplant und der  Ablauf und die möglichen Behandlungskonzepte besprochen. Die Versorgung erfolgt rein ambulant, so dass die Patienten tagsüber wie gewohnt zur Arbeit gehen oder  ihre täglichen Erledigungen nachgehen können. Während  der Nacht im Schlaflabor wird das Schlafprofil erfasst und nach Störungen der Atmung, des Kreislauf oder Bewegungsstörungen im Schlaf gesucht.

Um dies zu können, nutzen wir die kardio-respiratorische Polysomnographie. Mit dieser werden die Hirnströme, die Muskelspannung, der Atemfluss, die Arbeit der Atempumpe, das EKG, das Pulsverhalten, der Sauerstoffgehalt und Schnarchen gemessen. Auch kann ungewöhnliches Verhalten im Schlaf durch Videometrie gesehen werden.

Herr Hofmann ist als Facharzt für Innere Medizin, Pneumologie und Schlafmedizin tätig, während Frau Dr. Tyuchova als Neurologin im PNZ den Dienst versieht. Bestehen Synergien zwischen den beiden Ärzten?

Herr Hofmann: Es besteht eine enge Verknüpfung zwischen beiden Fachbereichen, insbesondere deshalb, da viele Neurologische Erkrankungen, wie beispielhaft der Morbus Parkinson oder ein Schlaganfall mit Schlafstörungen nicht selten verbunden sind. Demnach kommt es oft zu einer  Kommunikation unter uns Ärzten, um Behandlungsplanung für den Patienten vorzunehmen.

Frau MUDr. Tyuchova Sie führen eine Praxis für Neurologie im Pneumologisch-Neurologischen Zentrum. Wie sieht ihr Arbeitsalltag aus?

Frau MUDr. Tyuchova: In der Praxis für Neurologie werden neurologische Erkrankungen des Gehirnes, des Rückenmarks und des peripheren Nervensystems behandelt. Zum Alltag gehören folglich vor allem spezielle neurologische Messungen wie z.B. die Elektroenzephalographie (EEG) und die dementsprechende klinische Untersuchung. Ergänzend zu den körperlichen Untersuchungen werden außerdem viele weitere Untersuchungsmethoden angewendet.

Besonders viel Wert wird auf den Sprechstunden im PNZ gelegt. Welche Bedeutung haben diese Gespräche für den Patienten?

Herr Hofmann: Wir bieten jeden Vor- und Nachmittag Sprechstunden für unsere Patienten an. Durch ein persönliches Gespräch erhält der Patient nähere Informationen zur Erkrankung, möglichen Folgen und der Möglichkeit der Therapie. Eben-falls kommt es unter therapeutischen Maßnahmen, z.B.: CPAP-Therapie, zu Problemen, diese werden in der Sprech-stunde analysiert und wenn möglich gleich behoben.

Wer gehört noch zum Team des PNZ?

Frau MUDr. Tyuchova: Zum Team des PNZ gehören neben den beiden Fachärzten sieben medizinische Fachangestellte. Diese sind ein wertvoller Bestandteil unserer Praxis. Ohne sie könnten wir die komplexen Aufgaben tags und nachts nicht durchführen.

Wir bedanken uns herzlich für das gemeinsame Gespräch und hoffen auf eine weiterhin tolle Zusammenarbeit!

Kontakt

Krankenhaus vom Roten Kreuz Bad Cannstatt GmbH
Badstraße 35-37, 70372 Stuttgart
i.A. Nina Ziegler
Beauftragte für Marketing & PR
Tel.: +49 711 5533 1245
Nina.Ziegler@Sana.de