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Ergotherapie

Unser Wunsch ist es, dass unsere Patienten sich nicht zurückziehen, sondern den Alltag wieder aktiv  genießen können. Dazu gehört es, die Alltagstätigkeiten wie Waschen, Essen und Anziehen selbständig bewältigen zu können, aber auch, ein nettes Gespräch mit Angehörigen zu führen, oder einen Brief an eine Freundin zu schreiben.

Hier liegen die Aufgaben der  Ergotherapie im geriatrischen Behandlungsprozess. Durch verschiedene, alltagsbezogene oder auch kreative Therapiemöglichkeiten werden verloren gegangenen Funktionen der Alltagsgestaltung  wiederhergestellt.  Das Zubereiten eines Salates zählt ebenso dazu wie das Anfertigen einer Batikarbeit oder das gezielte Einüben der Armfunktion zB nach einem Schlaganfall. Dadurch gestaltet sich das Therapiefeld der Ergotherapie sehr vielfältig.

Ziele

  • Erhaltung bzw. Wiederherstellung der Selbständigkeit
  • Erhaltung bzw. Wiederherstellung der Kommunikationsfähigkeit
  • Sicherstellung einer physiologischen Nahrungsaufnahme
  • Alltagsbezogenes Arbeiten
  • Ausführliche Angehörigenberatung
  • Intensive Berücksichtigung des Umfeldes und der persönlichen Wünsche und Ziele unserer Patienten

Therapiefelder

  • Motorisch-funktionelle Therapie

    Behandlungsinhalte:

    • Abbau pathologischer Bewegungsmuster z.B. nach Schlaganfall oder Knochenbrüchen, insbesondere der oberen Extremitäten
    • Erarbeiten der Grundmobilität
  • Neuropsychologische Therapie

    Behandlungsinhalte:

    • Verständlich machen und Erlernen des Umgangs mit der körperlichen Beeinträchtigung
    • Training: Sinneswahrnehmung und Wahrnehmungsvereinbarung, Orientierung (örtlich, zeitlich, situativ)
  • Psychosoziale Therapie

    Behandlungsinhalte:

    • Stützende Gespräche in Konfliktsituationen
    • Gruppenintegration
    • Vermittlung von Erfolgserlebnissen
    • Psychische Aufhellung und Stabilisierung
  • Hilfen zur Alltagsbewältigung

    Behandlungsinhalte:

    • Wasch- und Anzieh-Training
    • Haushaltstraining
    • Umtrainieren automatischer Alltagshandlungen z.B. nach dem Prinzip des Gelenkschutzes bei Rheumakrankheiten
Kontakt
Krankenhaus vom Roten Kreuz
Bad Cannstatt GmbH

Badstraße 35 - 37
70372 Stuttgart

Telefon: 0711 5533-0
Telefax: 0711 5533-1262
Das Schlafen lernen
Nicht selten haben Schlafstörungen keine körperlichen oder psychischen Ursachen.